Algorithmen belohnen Inhalte, die emotionalisieren und polarisieren. Unser Gehirn ist dafür besonders anfällig. So können wenige Akteure öffentliche Debatten verzerren und Demokratie schwächen.
In der Aula der Pädagogischen Hochschule Freiburg und auf dem Kongress für digitale Bildung Learntec in Karlsruhe habe ich über verzerrte Wahrnehmung und die Macht von Social Media Plattformen gesprochen.
Beim Sprechen fiel mir auf, dass wiederholt Smartphones in die Höhe gehalten wurden, um Folien zu fotografieren. Und dennoch blieb das Publikum nachdenklich zurück.
Meine drei Vorschläge, wie wir lernen, anders zu reagieren, wie wir kritisches Denken und Medienkompetenz stärken können:
Halte inne - halte aus - erzähle das Gute
Die Vorschläge klingen einfach, sind es aber nicht unbedingt, denn sie erfordern das langsame Denken. Sie kosten uns Energie. Aber: Je öfter wir sie trainieren, um so leichter fallen sie uns.
