Kostenfrei · zwölf Folgen · Selbstlernkurs
Ein Selbstlernkurs für crossmediale Medienproduktion. 12 Folgen, 14 Videos, Vorlagen und Checklisten. Er begleitet dich durch deine eigene Produktion von der ersten Themenidee bis zum Rohschnitt.
01 · Das Problem
Medienproduktion ist sehr viel mehr, als schöne Bilder zu drehen, einen guten Ton aufzunehmen und daraus ein Video zu schneiden. Genauso wichtig ist, passende Inhalte zu finden, zu recherchieren, ein dramaturgisches Konzept zu entwickeln, Interviews zu führen und Texte fürs Hören zu formulieren.
02 · Das Ergebnis
Der Kurs vermittelt nicht Wissen auf Vorrat. Er begleitet ein Vorhaben, das du selbst mitbringst, und führt es Schritt für Schritt bis zum Rohschnitt.
Learning is supposed to feel uncomfortable.
03 · So läuft es ab
Keine Anmeldung, keine Frist. In der Corona-Pandemie habe ich die Folgen als Newsletter an meine Studierenden geschickt. Woche für Woche von der Idee bis zur fertigen Produktion.
Dich interessiert ein Thema oder du hast etwas beobachtet, das einen Aha-Moment ausgelöst hat. Daraus entwickelst du die Idee und Fragestellung.
Jede Folge hat einen Einstieg, ein Lernziel, ein bis drei Videos und eine Übung an deinem eigenen Thema. Die Vorlagen für Stoffsammlung, Exposé und Treatment füllst du unterwegs aus.
An mehreren Stellen sagt der Kurs ausdrücklich: Sprich jetzt mit jemandem darüber. Das können erfahrene Leute sein, oft genügen Freund*innen oder Verwandte, die auf deine Geschichte reagieren.
Jede Folge sagt dir auch, wie sich dieser Abschnitt anfühlen wird. Das ist Teil der Methode: Das Auf und Ab der Gefühle ist normal und kein Hinweis darauf, ob du etwas kannst oder nicht.
😊 Die Themensuche soll Spaß machen · 🤓 Für die Recherche brauchst du Neugier und Durchhaltevermögen · 😔 Der erste Anruf kostet Überwindung · 🤗 Endlich wird es praktisch · 😩 Die Konzeption zieht sich · ✊ Durchhalten, die Produktion ist in Sichtweite · 😁 Die Dreharbeiten sind geschafft
Wer weiss, dass der Frust an einer bestimmten Stelle dazugehört, hört dort nicht auf.
04 · Der Kurs
Die Folgen bauen aufeinander auf. Wenn du eine eigene Produktion planst, geh der Reihe nach vor. Jede Folge liefert das Material für den nächsten Schritt.
01
Wie dieser Kurs arbeitet und warum Lernen sich unangenehm anfühlen darf. Das 4K-Modell, agiles Lernen nach eduScrum und die Frage: Was hast du dir dabei gedacht? Folge 1 ansehen
02
Lass dich von einer Idee finden, statt nach ihr zu suchen. Kreativitätstechniken und die Checkliste für gute Themen: relevant, neugierig, verständlich, unterhaltsam, provokant, visuell. Folge 2 ansehen
03
Methodisch recherchieren in fünf Schritten, von der Idee zur Stoffsammlung. Und wie dein Thema auch in Zukunft relevant bleibt: die Erwartung des Nächsten Folge 3 ansehen
04
Rollen, Ressourcen und Sympathie: worauf es bei der Teambildung wirklich ankommt. Mit Team-Captain, Definition of Doing und Definition of Fun. Folge 4 ansehen
05
Nachricht, Bericht, Reportage oder Glosse? Welche Form passt zu deinem Thema? Dazu Kriterien, mit denen du fremde und eigene Medien analytisch betrachtest. Folge 5 ansehen
06
Fragetechniken, Gesprächsführung und der Anruf, vor dem du dich drückst. Danach hältst du Inhalt und Form im Exposé und im Treatment fest. Folge 6 ansehen
07
Der Ton wird unterschätzt, bis er einmal misslingt. Schreiben fürs Hören, die eigene Stimme kennenlernen, der Aufbau eines Podcasts und das Interview als eigene Form. Folge 7 ansehen
08
Die 5-Shot Coverage: fünf Einstellungen je Sequenz, jede mit einer Aufgabe. So planst du Bilder im Kopf, bevor die Kamera läuft. Folge 8 ansehen
09
Anfang, Mitte, Ende. Und warum der Anfang ein Versprechen ist. Wie du dein Treatment auf Dramaturgie prüfst, bevor du drehst. Folge 9 ansehen
10
Liquid Storytelling: ein Thema über mehrere Medien und einen längeren Zeitraum erzählen und dabei mit deinem Publikum ins Gespräch kommen. Folge 10 ansehen
11
Material sichten, O-Töne in die Kategorien A, B und C sortieren, Sequenzen bauen. Den Sprechertext so schreiben, dass er nicht beschreibt, was man ohnehin sieht. Folge 11 ansehen
12
Sprechertext einpassen, Ton auf eine Lautstärke bringen, Farben korrigieren, Bauchbinden und Titel setzen. Und danach der Titel, der Teaser und das Vorschaubild, die darüber entscheiden, ob jemand überhaupt hinsieht. Folge 12 ansehen
05 · Wer dahintersteht

Diplom-Medieninformatikerin · Journalistin · Zukunftsdesignerin M.A. · KI-Trainerin (TÜV-zertifiziert)
Diesen Selbstlernkurs habe ich in der Corona-Pandemie entwickelt, als die Lehre plötzlich auf Distanz stattfand. Eine Zeit lang habe ich die zwölf Folgen als Newsletter an meine Studierenden verschickt, Woche für Woche im Takt ihrer eigenen Produktionen.
Ich bilde seit über 20 Jahren Studierende in Medienproduktion und Journalismus aus. In dieser Zeit habe ich rund 250 Livesendungen verantwortet und 49 Magazinsendungen produziert. Für die Lehrveranstaltung Crossmediale Medienproduktion habe ich den Lehrpreis der Hochschule Furtwangen bekommen. vorgeschlagen von Studierenden, entschieden von einer Fachjury.
Heute bin ich stellvertretende Leiterin des Medienzentrums der Universitätsbibliothek Freiburg und leite die journalistische Ausbildungsredaktion uniCROSS.
Was in diesem Kurs steckt, sind die praktischen Erfahrungen, die ich in zwanzig Jahren Lehre herausgeschält habe: erst das Thema, dann die Form. Erst verstehen, dann drehen.
06 · Passt das
Der Kurs ist für meine Lehre entstanden und begleitet eine echte Produktion. Für dich kann er genauso nützlich sein.
Wenn eines davon zutrifft, fang an.
Dann sage ich das lieber gleich.
Kostenfrei · ohne Anmeldung
Am besten mit einem eigenen Vorhaben im Kopf. Es muss noch keine fertige Idee sein. Folge 2 hilft dir dabei.
Der Kurs steht unter der Lizenz CC-BY-NC 4.0 Du kannst ihn für nicht-kommerzielle Zwecke benutzen, solange du die Quelle nennst.
07 · Häufige Fragen
Nein. Der Kurs fängt bei der Themenfindung an, nicht bei der Kamera. Was du mitbringen solltest, ist die Bereitschaft, dein eigenes Thema wirklich zu bearbeiten.
Für die Übungen genügt ein Smartphone. In der Folge zur 5-Shot Coverage filmst du eine Alltagsszene. Ein Getränk einschenken reicht.
Die Videoclips sind kurz, zwischen 3 und 17 Minuten. Wie lange du für dein Medienprojekt dauert, hängt davon ab, welches Medium du wählst und welches Format. Von einem Reel, das in zwei Tagen fertig sein kann, bis zu einem Film oder Podcast, der mehrere Wochen erfordert.
Nein. Folge 4 geht auf Teamarbeit ein, weil Medienproduktion im Studium meist im Team stattfindet. Allein funktioniert der Kurs genauso, nur die Rollen verteilen sich dann auf eine Person. Für die Produktion von Videos ist es allerdings hilfreich noch mindestens zwei weitere Personen im Team zu haben.
Die Beiträge sind von Oktober 2021. Die meisten Themen sind zeitlos. Aktuell entwickele ich KI-Chatbots, die zusätzlich in den verschiedenen Phasen dein Lernen unterstützen sollen.
Wenn deine Organisation Orientierung im KI-Umbruch sucht und KI-Literacy oder Medienkompetenz fördern will, vernetze dich gerne mit mir oder schreib mir.
Zwölf Folgen, in deinem Tempo, ohne dass du dich irgendwo eintragen musst.