Journalismus: Hoffnung, Vertrauen & Verantwortung #re:publica26

Journalismus - Verantwortung, Vertrauen, Hoffnung - republica26

„Never gonna give you up“ ist das Motto der 19. re:publica in der STATION Berlin. In diesen vier Sessions habe ich Menschen gesehen, die hoffnungsvoll und optimistisch andere anstecken wollen, aktiv zu werden und neue Wege auszuprobieren.

Sie machen Vorschläge, wie Medien gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Vertrauen gewinnen können. Dabei denken sie Journalismus in neuen Formaten von Begegnung, Spiel, besseren Gesprächen und Humor.

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Warum wir klicken was und wütend macht, und wie wir lernen anders zu reagieren

Warum wir klicken, was uns wütend macht, und wie wir lernen anders zu reagieren
Algorithmen belohnen Inhalte, die emotionalisieren und polarisieren. Unser Gehirn ist dafür besonders anfällig. So können wenige Akteure öffentliche Debatten verzerren und Demokratie schwächen. 

In der Aula der Pädagogischen Hochschule Freiburg und auf dem Kongress für digitale Bildung Learntec in Karlsruhe habe ich über verzerrte Wahrnehmung und die Macht von Social Media Plattformen gesprochen.

Beim Sprechen fiel mir auf, dass wiederholt Smartphones in die Höhe gehalten wurden, um Folien zu fotografieren. Und dennoch blieb das Publikum nachdenklich zurück.

Meine drei Vorschläge, wie wir lernen, anders zu reagieren, wie wir kritisches Denken und Medienkompetenz stärken können:

Halte inne - halte aus - erzähle das Gute

Die Vorschläge klingen einfach, sind es aber nicht unbedingt, denn sie erfordern das langsame Denken. Sie kosten uns Energie. Aber: Je öfter wir sie trainieren, um so leichter fallen sie uns.

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Warum wir der KI nicht das Denken überlassen sollten

Podcast KAI im Gespräch mit Ada Rhode: Warum wir der KI nicht das Denken überlassen sollten

KI schreibt überzeugend und genau das ist das Risiko.

Große Sprachmodelle wie ChatGPT erzeugen in Sekunden Texte, die für unser Gehirn plausibel klingen. Sie loben unsere Fragen, formulieren flüssig und wir fühlen uns verstanden.

Das Problem: Das Modell weiß nichts im menschlichen Sinn. Es erkennt Muster und Wahrscheinlichkeiten, hat aber kein Verständnis für die Bedeutung des Inhalts. Der Sinn entsteht in unserem Gehirn.

Die Herausforderung: Diesen Output kontinuierlich zu hinterfragen, ist anstrengend und kostet unser Gehirn Energie.

Über genau diese Denkfallen habe ich mit Heike Gruber im Podcast „KAI im Gespräch“ gesprochen: Warum wir der KI nicht das Denken überlassen sollten.

Wenn du reinhörst: Ich freue mich über Feedback.

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Die Fabrikation der Wahrheit

Ada Rhode: Wie Algorithmen unser Denken lenken und warum das demokratiegefährdend ist.

Wie Algorithmen unser Denken lenken und warum das demokratiegefährdend ist.

Wir glauben, was uns vertraut vorkommt, klicken, was uns bestätigt und merken nicht, wie schmal unser Blick wird. Was Instagram und TikTok heute filtern, bestimmt morgen unsere Meinung.

Algorithmen sortieren, was wir sehen und damit auch, was wir für wahr halten. Sie haben unseren Nachrichtenkonsum verändert und die Art, wie wir miteinander kommunizieren. Es ist eine Welt, die erst seit etwas mehr als zehn Jahren existiert.

Das Problem: Der Kampf um unsere Aufmerksamkeit hat politische und gesellschaftliche Folgen. Die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz verstärkt Entwicklungen, die unserer Demokratie schaden.

Ada Rhode: Vortrag „Wie Algorithmen unser Denken lenken und warum das demokratiegefährdend ist“

In meinem Vortrag „Wie Algorithmen unser Denken lenken und warum das demokratiegefährdend ist“ habe ich darüber gesprochen, beim Symposium „Die Fabrikation der Wahrheit“ am 24.10.2025 im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe.

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KI, Demokratie und Aufmerksamkeit – meine Nachlese der re:publica 25

KI, Demokratie und Aufmerksamkeit - meine Nachlese der re:publica 25

Im Sommer 2023 habe ich festgestellt: Seit etwa 2010 gibt es weltweit weniger vollständige Demokratien. Zur gleichen Zeit begannen Social-Media-Plattformen, bisher chronologisch angezeigte Inhalte per Algorithmus für Nutzer*innen zu sortieren.

Das wirft für mich drei Fragen auf: Haben diese Algorithmen zur Schwächung von Demokratien beigetragen? Was können Medien, Politik und Gesellschaft konkret dagegen tun? Und wie verändert generative KI das Ganze weiter?

Fragen zur demokratischen Gesellschaft, mit denen ich mich in meiner Masterarbeit befasst habe und die auch im Fokus der re:publica 25 Generation XYZ standen. Neun ausgewählte Vorträge zum Thema.

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