Warum wir klicken was und wütend macht, und wie wir lernen anders zu reagieren

Warum wir klicken, was uns wütend macht, und wie wir lernen anders zu reagieren
Algorithmen belohnen Inhalte, die emotionalisieren und polarisieren. Unser Gehirn ist dafür besonders anfällig. So können wenige Akteure öffentliche Debatten verzerren und Demokratie schwächen. 

In der Aula der Pädagogischen Hochschule Freiburg und auf dem Kongress für digitale Bildung Learntec in Karlsruhe habe ich über verzerrte Wahrnehmung und die Macht von Social Media Plattformen gesprochen.

Beim Sprechen fiel mir auf, dass wiederholt Smartphones in die Höhe gehalten wurden, um Folien zu fotografieren. Und dennoch blieb das Publikum nachdenklich zurück.

Meine drei Vorschläge, wie wir lernen, anders zu reagieren, wie wir kritisches Denken und Medienkompetenz stärken können:

Halte inne - halte aus - erzähle das Gute

Die Vorschläge klingen einfach, sind es aber nicht unbedingt, denn sie erfordern das langsame Denken. Sie kosten uns Energie. Aber: Je öfter wir sie trainieren, um so leichter fallen sie uns.

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Das menschliche Gehirn: Emotion und Wahrnehmung

Das menschliche Gehirn: Emotion und Wahrnehmung

Emotionen und kognitive Verzerrungen prägen unser Denken und Handeln – auch in der Politik und im Journalismus. Von Negativitäts- bis Confirmation-Bias: Unser Gehirn filtert Informationen auf oft unbewusste Weise. Medien beeinflussen diese Prozesse, indem sie Informationen emotional aufladen oder verzerren.

Doch es gibt Hoffnung: Unser Gehirn bleibt lernfähig. Journalist*innen können durch lösungsorientierte Berichterstattung und positive Zukunftsnarrative Verantwortung übernehmen und so Polarisierungen überwinden. Wie lassen sich Medien und ihre Inhalte bewusster gestalten, um die Gesellschaft konstruktiv zu prägen?

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