Master Zukunftsdesign geschafft!

Ada Rhode - Master Zukunftsdesign

Drei Jahre habe ich berufsbegleitend an der Hochschule Coburg Zukunftsdesign studiert. In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie Künstliche Intelligenz als Werkzeug für Perspektivenreichtum im Journalismus eingesetzt werden kann.

Am Beispiel der journalistischen Ausbildungsredaktion uniCROSS im Medienzentrum der Unibibliothek Freiburg habe ich einen Chatbot trainiert, der Themen aus der Perspektive von sechs studentischen Personas analysiert.

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Konstruktiver Journalismus: Lösungsfokus, Perspektivenreichtum, Dialog

Konstruktiver Journalismus: Lösungsfokus, Perspektivenreichtum, Dialog

Konstruktiver Journalismus stärkt politische Kultur und Teilhabe durch lösungsorientierte, perspektivenreiche und dialogfördernde Formate. Er begegnet Vorurteilen, erklärt komplexe Themen und fördert Empathie. Trotz Herausforderungen durch soziale Medien können Journalist*innen so Resilienz und Vertrauen fördern, um die Demokratie in einer dynamischen Welt zu stärken.

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Künstliche Intelligenz im Journalismus

Künstliche Intelligenz im Journalismus

Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus grundlegend: Sie unterstützt Recherche, Verifikation, Distribution und redaktionelle Workflows. Von Transkription und Übersetzung bis zu generativen Texten, Bildern und Videos eröffnen sich neue Möglichkeiten – zugleich wachsen Herausforderungen rund um Datenschutz, Urheberrecht und Wahrheitsprüfung. Medienhäuser testen vielfältige Use Cases und spezialisierte Tools, doch perspektivenreiche KI-Anwendungen sind selten.

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uniCROSS Personas für Vielfalt

uniCROSS Personas

Dieses Kapitel beschreibt, wie Vielfalt in der uniCROSS-Redaktion systematisch erfasst und in Personas übersetzt wurde. Auf Basis qualitativer Sozialforschung und eines diversitätssensiblen Fragebogens wurden Motivation, Werte und Perspektiven der Studierenden analysiert. Daraus entstanden vier zentrale Personas, die reale Redaktionsmitglieder repräsentieren, sowie zwei bewusst konstruierte Gegenentwürfe. 

Die Personas bilden die Grundlage für Perspektivwechsel im journalistischen Alltag – und für den späteren Einsatz von KI zur Förderung vielfältiger und reflektierter Berichterstattung.

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Personas für studentische Zielgruppen

Dieses Kapitel zeigt, wie Personas für studentische Zielgruppen auf Basis qualitativer Sozialforschung entwickelt wurden. Der Fragebogen zu Vielfalt bei uniCROSS lieferte Einblicke in Persönlichkeiten, Werte, Diskriminierungserfahrungen und Mediennutzung. Sechs Personas, darunter bewusst gesetzte Gegenentwürfe, bilden die Grundlage für perspektivenreiche KI-Experimente.

Auffällig sind das progressive Weltbild und die hohe soziale Motivation der Studierenden. Die Ergebnisse lassen sich mit Anpassungen auf andere Hochschulredaktionen übertragen und bieten Potenzial für weitere KI-Anwendungen im Hochschulkontext.

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Forschungsdesign Navigator für Perspektivenvielfalt

Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign zur Frage, ob Künstliche Intelligenz Journalist*innen dabei helfen kann, perspektivenreichere Fragen zu entwickeln. Mit dem Navigator für Perspektivenvielfalt werden Leit- und Recherchefragen sowie Interesse, Emotion, Relevanz, Dilemmata und Bildideen mit sechs unterschiedlichen Personas generiert.

In einem kontrollierten Within-Subjects-Experiment vergleichen die Teilnehmenden ihre eigene Arbeit mit den KI-Vorschlägen. Ziel ist es, blinde Flecken sichtbar zu machen, Polarisierung zu vermeiden und neue Zugänge zu komplexen Themen zu eröffnen – als Ergänzung, nicht als Ersatz journalistischer Kompetenz.

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