Vielfalt: die superdiverse Gesellschaft

Vielfalt_die superdiverse Gesellschaft

Die offene Gesellschaft ist geprägt von Vielfalt, Individualisierung und komplexen Aushandlungsprozessen. Während frühere Gemeinschaften klare Strukturen boten, fordert die Wissensgesellschaft kritisches Denken, Empathie und Ambiguitätstoleranz.

Konflikte entstehen, wenn neue Gruppen Teilhabe einfordern, sei es durch Migration, Geschlechtergerechtigkeit oder Diversität. Medien können hier Brücken bauen: Sie ermöglichen Perspektivwechsel, fördern den Dialog und unterstützen so eine gerechte Verhandlung von Ressourcen und Werten in einer immer vielfältigeren Gesellschaft.

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Konstruktiver Journalismus: Lösungsfokus, Perspektivenreichtum, Dialog

Konstruktiver Journalismus: Lösungsfokus, Perspektivenreichtum, Dialog

Konstruktiver Journalismus stärkt politische Kultur und Teilhabe durch lösungsorientierte, perspektivenreiche und dialogfördernde Formate. Er begegnet Vorurteilen, erklärt komplexe Themen und fördert Empathie. Trotz Herausforderungen durch soziale Medien können Journalist*innen so Resilienz und Vertrauen fördern, um die Demokratie in einer dynamischen Welt zu stärken.

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Die Persona – Repräsentantin der Zielgruppe

Die Persona – Repräsentantin der Zielgruppe

Personas machen Zielgruppen greifbar: Sie beschreiben fiktive, aber realitätsnahe Profile, die Bedürfnisse, Ziele und Herausforderungen einer Zielgruppe abbilden. Dabei geht es um mehr als Demografie – Motivation und Schmerzpunkte sind entscheidend. Von Buyer- bis Future-Personas helfen sie, Angebote zielgerichtet zu gestalten und Vielfalt zu berücksichtigen. Negative Personas identifizieren potenzielle Hindernisse, um Lösungen zu entwickeln und die Ansprache zu optimieren.

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uniCROSS Personas für Vielfalt

uniCROSS Personas

Dieses Kapitel beschreibt, wie Vielfalt in der uniCROSS-Redaktion systematisch erfasst und in Personas übersetzt wurde. Auf Basis qualitativer Sozialforschung und eines diversitätssensiblen Fragebogens wurden Motivation, Werte und Perspektiven der Studierenden analysiert. Daraus entstanden vier zentrale Personas, die reale Redaktionsmitglieder repräsentieren, sowie zwei bewusst konstruierte Gegenentwürfe. 

Die Personas bilden die Grundlage für Perspektivwechsel im journalistischen Alltag – und für den späteren Einsatz von KI zur Förderung vielfältiger und reflektierter Berichterstattung.

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Personas für studentische Zielgruppen

Dieses Kapitel zeigt, wie Personas für studentische Zielgruppen auf Basis qualitativer Sozialforschung entwickelt wurden. Der Fragebogen zu Vielfalt bei uniCROSS lieferte Einblicke in Persönlichkeiten, Werte, Diskriminierungserfahrungen und Mediennutzung. Sechs Personas, darunter bewusst gesetzte Gegenentwürfe, bilden die Grundlage für perspektivenreiche KI-Experimente.

Auffällig sind das progressive Weltbild und die hohe soziale Motivation der Studierenden. Die Ergebnisse lassen sich mit Anpassungen auf andere Hochschulredaktionen übertragen und bieten Potenzial für weitere KI-Anwendungen im Hochschulkontext.

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Forschungsdesign Navigator für Perspektivenvielfalt

Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign zur Frage, ob Künstliche Intelligenz Journalist*innen dabei helfen kann, perspektivenreichere Fragen zu entwickeln. Mit dem Navigator für Perspektivenvielfalt werden Leit- und Recherchefragen sowie Interesse, Emotion, Relevanz, Dilemmata und Bildideen mit sechs unterschiedlichen Personas generiert.

In einem kontrollierten Within-Subjects-Experiment vergleichen die Teilnehmenden ihre eigene Arbeit mit den KI-Vorschlägen. Ziel ist es, blinde Flecken sichtbar zu machen, Polarisierung zu vermeiden und neue Zugänge zu komplexen Themen zu eröffnen – als Ergänzung, nicht als Ersatz journalistischer Kompetenz.

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Ergebnisse Navigator für Perspektivenvielfalt

Die Ergebnisse zeigen deutlich: Der Navigator für Perspektivenvielfalt wird von den Testpersonen als klarer Mehrwert wahrgenommen. In einem kontrollierten Vergleich bewerteten 36 von 42 Teilnehmenden die mit KI generierten Ergebnisse als perspektivenreicher als ihre eigenen.

Die statistischen Tests bestätigen die Signifikanz dieser Wahrnehmung. Auch die Nutzungsabsicht fällt hoch aus: Die Mehrheit kann sich gut vorstellen, das Tool künftig einzusetzen. Damit stützt die Auswertung die Annahme, dass KI Journalist*innen wirksam beim Perspektivwechsel und bei der Entwicklung vielfältiger Fragestellungen unterstützen kann.

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